Über den Dokumentarfilm

Massenüberwachung ist eine Verletzung der Menschenrechte. Sie stellt eine Gefahr für unsere Privatsphäre, Würde, Meinungsfreiheit, das Recht auf religiöse und politische Freiheit und für die Freiheit gegen Diskriminierung dar.

Mein barrierefreier Dokumentarfilm Information. What are they looking at? arbeitet mit einem inklusiven Ansatz um dieses Wissen zu vermitteln. Sein Zielpublikum sind Personen ohne Vorwissen über Massenüberwachung; oder solche denen der Zugang zu diesen Informationen verwehrt ist. Überwachung betrifft uns alle, aber öffentlich wird sie meist von ‚weißen‘ Männern diskutiert. Um dabei zu helfen, diese Tendenz zu ändern, zogen wir die Expertise von Frauen und People of Color zu Rate.

Wir folgen den Erzählungen dieser Spezialist_innen deren persönliche und berufliche Qualifikationen mit der Geschichte der Überwachung und dem Kampf für Freiheit und Sicherheit verbunden sind. Sie berichten uns davon, wie unser tägliches Leben in Richtung vollständiger staatlicher und unternehmerischer Überwachung gedrängt wird. Sich davon loszulösen und beinahe unmöglich. Mithilfe fesselnder Beispiele lernt das Publikum, was auf dem Spiel steht, wenn unsere persönlichen Daten verwendet werden, um uns zu entmenschlichen. Und das Überwachung beides ist: Die staatliche Norm und ein unternehmerisches Geschäftsmodell.

Das Ziel des Dokumentarfilms ist es, dem Publikum die Möglichkeit zu geben genau zu verstehen, was auf dem Spiel steht, seitdem Massenüberwachung Normalität wurde. Er bietet leicht verständliche Erklärungen, sowie Zusammenfassungen für grundlegende Fragen und bettet diese in einen globalen und historischen Kontext ein. Dabei fokussieren wir uns nicht nur auf Menschen, die in der „westlichen“ Welt leben. Stattdessen beachten wir, dass es vielen Menschen gibt, die von dieser Gefahr stärker betroffen sind als andere. Der Film bezieht sich dabei auf die Geschichte der Überwachung, welche auf den Rücken von unterdrückten und kolonisierten Gruppen ausgetragen wurde. Wir wollen dieser Geschichte Respekt zollen und die Realitäten von nicht-„weißen“ Personen, die grundsätzlich unter stärkerer Beobachtung und Verdacht stehen, einbeziehen.

Testimonials

'Information' wird für Menschen gedreht, die häufig aus sozio-politischen Debatten ausgeschlossen werden und denen ihr Recht auf Zugriff auf Informationen verweigert wird. Deshalb unterstützt Privacy International dieses Projekt und erachtet es als eine wichtige und sinnstfitende Ergänzung zu der Aufgabe ein Bewusstsein zu schaffen, Wissen zu verbreiten und Menschen darin zu bestärken informiert Entscheidungen zu treffen und die Ausbeutung ihrer Daten in Frage zu stellen.

Privacy International

"Eine Allzweckwaffe der Aufklärung."

KaterDemos (Magazin)