Der Dokumentarfilm

Worum geht es in diesem Projekt?​

Massenüberwachung ist eine Verletzung der Menschenrechte. Sie stellt eine Gefahr für unsere Privatsphäre, Würde, Meinungsfreiheit, das Recht auf religiöse und politische Freiheit und für die Freiheit gegen Diskriminierung dar. Mein barrierefreier Dokumentarfilm Information. What are they looking at? arbeitet mit einem inklusiven Ansatz um dieses Wissen zu vermitteln. Sein Zielpublikum sind Personen ohne Vorwissen über Massenüberwachung; oder solche denen der Zugang zu diesen Informationen verwehrt ist. Überwachung betrifft uns alle, aber öffentlich wird sie meist von ‚weißen‘ Männern diskutiert. Um dabei zu helfen, diese Tendenz zu ändern, zogen wir die Expertise von Frauen und People of Color zu Rate.

ZIELGRUPPE

Unsere Zielgruppe sind Personen ohne Vorwissen über Massenüberwachung. Der Dokumentarfilm wird einfach zugänglich für so viele Menschen wie möglich sein. Unter den Menschen, die wenig Zugang zu digitalen Themen und wenig Mitsprache in weit verbreiteten Medien haben, oder zu stark privilegierten Klassen gehören, zählen häufig People of Color, Schwarze Personen, Personen mit Fluchterfahrung, sowie Muslime und andere religiöse Gruppen, die unter einem Generalverdacht stehen.

Der Zugang ist insbesondere dann erschwert, wenn sie in Situationen oder Regionen leben, in denen der Zugang zum Internet eingeschränkt ist. Wir fokussieren uns außerdem auf Personen, die von diesen Themen aufgrund von Behinderungen und/oder Sprachbarrieren ausgeschlossen sind. Denn die meisten Debatten rund um Massenüberwachung sind nur für eine kleine Anzahl Sprachen und ohne barrierefreie Übersetzungen verfügbar. Um dies zu erleichtern entwickeln wir eine Open Source Video App für mobile Geräte, über die auch andere Filmschaffende ihre Arbeiten barrierefrei zugänglich machen können.

A map of the world with eyes all over it. Representing the target audience.

VISUELLE SPRACHE

Wir drehen unseren Film für ein Publikum ohne Vorkenntnisse zum dem behandelten Them. Deshalb wollen wir eine audio-visuelle Sprache entwickeln, die so viele Menschen wie möglich anspricht. Hierbeit werden die Interviews mit wenigen Schnitten gezeigt. Einerseits hilft dies dem Publikum sich voll und ganz auf das Thema zu konzentrieren, während sie den Gefühlen und Intentionen der Sprecher_innen folgen können. Andererseits ist es hierdurch einfacher, den Untertiteln und Übersetzungen in Gebärdensprache zu folgen, ohne Teile des Films aufgrund schneller Schnittfolgen zu verpassen. Darüber hinaus erleichtert es Menschen mit Seheinschränkungen oder neuro-atypischen Merkmalen den Film zu sehen.

Zusätzlich verzichten wir auf die gängigen ‚Hacker-Klischees.‘: Dunkle Farben, blinkende Lichter und dergleichen. Denn ein weiterer Film mit einem ‚Hacker-Leitmotiv‘ würde den Anschein verfestigen, dass nur eine exklusive Gruppe Zugang zu Informationen über Überwachung und Privatsphäre hat. Stattdessen sind die Interviews und anderes Filmmaterial zumeist in natürlichem Licht und hellen Farben gedreht.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgen wir für die Animationen. Diese passen wir dem sehr bekannten ‚Flat-Design‘ an. Hierbei verwenden wir 3D-Animation für die wichtigsten Aspekte. Diese Animationen werden farbenfroh und besonders leicht verständlich sein. Optisch erinnern sie an einen Stil, der häufig in Web- und App-Design verwendet wird.

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Picture of the filmmaker Theresia Reinhold

© 2018 Theresia Reinhold

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